


| Hyaluronsäure ist in hoher Konzentration im Augapfel zu finden. Der Glaskörper im Inneren des Auges besteht fast vollständig aus Hyaluronsäure und erhält dadurch seine spezifischen Eigenschaften. Das viskose Gel wirkt im Auge nicht nur wie ein „Stoßdämpfer“, sondern übernimmt auch den Nährstofftransport. Es wurde festgestellt, dass etwa ab dem 50. Lebensjahr die Hyaluron-Produktion im Auge stoppt. Ergebnis sind trockenen Augen, schlechteres Sehen und/oder eine Glaskörpertrübung (erkennbar an kleinen Fäden oder Punkten, die durch das Gesichtsfeld ziehen) Zwischen fünf und 35 Prozent der über 50-Jährigen klagen über trockene Augen, Frauen häufiger als Männer: Die Augen brennen und röten sich, abends ermüden sie schnell. Morgens sind häufig die Lider verklebt. Oft haben die Betroffenen das Gefühl, einen Fremdkörper oder Sand in den Augen zu haben. Trockene Augen sind aber nicht nur lästig. "Sie sind auch ein Gesundheitsrisiko", warnt DOG-Pressesprecher Professor Dr. med. Christian Ohrloff. Denn die Tränenflüssigkeit schützt das Auge vor Infektionen und versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen. "Menschen mit trockenen Augen sind anfälliger für Bindehautentzündungen und Schäden an der Hornhaut", sagt der Direktor der Universitäts-Augenklinik in Frankfurt am Main. |