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Home Wissenswertes Wann wurde Hyaluronsäure entdeckt?

Wann wurde Hyaluronsäure entdeckt?

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Hyaluronsäure wurde erstmals 1934 von Meyer und Palmer erwähnt. Sie entdeckten im Glaskörper des Rinderauges eine durchsichtige viskose Flüssigkeit und schlugen vor, diese auf Grund ihrer physikochemischen Eigenschaften (hyalos; griechisch-lateinischfür durchscheinend, glasartig) und des Vorhandenseins von Uronsäure als Hyaluronsäure zu bezeichnen. Weiterhin konnten sie die Anweseneheit eines Aminozuckers in der von ihnen isolierten Substanz nachweisen sowie das Fehlen jeglicher Sulfatierung. Die entsprechende Veröffentlichung im Journal of Biological Chemistry wurde zum viel zitierten Klassiker aller Hyaluronsäureforscher.

Die erste kommerzielle Nutzung erfolgte 1942, als Endre Balzas die Nutzung der Hyaluronsäure als Eiweiß-Ersatz für Backwaren zum Patent anmeldete. Die Entdeckung von   Hyaluronsäure war etwas Besonderes. Kein anderes Molekül, was jemals gefunden wurde, hat solche einzigartigen Eigenschaften für den menschlichen Körper.
Balzas wurde führender Experte auf dem Gebiet der HA. Die Mehrheit der Erkenntnisse über die Hyaluronsäure gehen auf sein Konto.

Aktualisiert ( Montag, 26. Januar 2009 um 13:06 )  

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Schlagzeilen

Hyaluronsäure ist in hoher Konzentration im Augapfel zu finden. Der Glaskörper im Inneren des Auges besteht fast vollständig aus Hyaluronsäure und erhält dadurch seine spezifischen Eigenschaften. Das viskose Gel wirkt im Auge nicht nur wie ein „Stoßdämpfer“, sondern übernimmt auch den Nährstofftransport.
Es wurde festgestellt, dass etwa ab dem 50. Lebensjahr die Hyaluron-Produktion im Auge stoppt. Ergebnis sind trockenen Augen, schlechteres Sehen und/oder eine Glaskörpertrübung (erkennbar an kleinen Fäden oder Punkten, die durch das Gesichtsfeld ziehen)

Zwischen fünf und 35 Prozent der über 50-Jährigen klagen über trockene Augen, Frauen häufiger als Männer: Die Augen brennen und röten sich, abends ermüden sie schnell. Morgens sind häufig die Lider verklebt. Oft haben die Betroffenen das Gefühl, einen Fremdkörper oder Sand in den Augen zu haben. Trockene Augen sind aber nicht nur lästig. "Sie sind auch ein Gesundheitsrisiko", warnt DOG-Pressesprecher Professor Dr. med. Christian Ohrloff. Denn die Tränenflüssigkeit schützt das Auge vor Infektionen und versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen. "Menschen mit trockenen Augen sind anfälliger für Bindehautentzündungen und Schäden an der Hornhaut", sagt der Direktor der Universitäts-Augenklinik in Frankfurt am Main.