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Studie zur Absorption oral verabreichter Hyaluronsäure

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Bereits 2004 wurden Ergebnisse der klinischen Forschung über die orale Verabreichung von Hyaluronsäure und ihre Fähigkeit, in die Gelenke zu gelangen, veröffentlicht. Dr. Alex Schauss, Direktor der AIBMR Life Sciences Inc., stellte die Ergebnisse auf der im Jahr 2004 stattfindenden Konferenz für Experimentelle Biologie der Experimental Biology Federation of American Societies for Experimental Biology vor.

An der Studie unter Leitung von Dr. Schauss war nicht nur ein Konsortium von Wissenschaftlern aus der Life Sciences Division des Amerikanischen Instituts für Biosoziale und med. Forschung beteiligt, sondern auch das Nationale Forschungsinstitut für Strahlenbiologie und Strahlenhygiene und das Budapester Nationale Institut für Gesundheit.

Hyaluronsäure kam bereits seit Jahren in der Veterinär-und Humanmedizin in Form von Injektionen als Schmier- und Gleitmittel sowie zur Unterstützung der Stoßdämpferfunktion des Knorpels zur Anwendung. „Doch erst jetzt ist bekannt geworden, dass HA auch oral aufgenommen werden kann“, sagte Dr. Lukas Bucci, Ph.D., Vizepräsident der Forschung für Weider Nutrition International. Bis dato gab es keine Daten über die Pharmakokinetik nach oraler Aufnahme bzw. den sich daraus ergebenden möglichen therapeutischen Einsatz der Hyaluronsäure.
Die Studie untersuchte die Absorption, Verteilung und Ausscheidung von radioaktiv markierter HA nach einmaliger oraler Verabreichung in Ratten und Hunden. Dazu wurde vegetarische fermentierte Hyaluronsäure (nicht aus Hahnenkämmen oder Kuhaugen!) verwendet. Eine Aufnahme in den Blutkreislauf sowie der Transport in die Gelenke konnten mittels Szintigrafie (bildgebendes Verfahren der nuklearmedizinischen Diagnostik) nachgewiesen werden. Das Ergebnis belegt, dass HA bereits nach einmaliger oraler Verabreichung absorbiert und an Organe und Gelenke geleitet wird.
Die Wissenschaftler errechneten, dass beim Menschen nach einmaliger Einnahme von 3mg ca. 4,5 Milliarden Moleküle HA jedes Kniegelenk erreichen.
Aktualisiert ( Freitag, 23. Januar 2009 um 12:42 )  

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Schlagzeilen

Die extrazelluläre Matrix (EZM) ist eine Flüssigkeit von gelförmiger Konsistenz, die zwischen den Zellen im so genannten Interzellularraum liegt. Sie besteht aus Faser-Elementen (Elastin und Collagen), umgeben von einem gallertartigen Substanz (Hyaluronsäure). Noch vor wenigen Jahren schrieb man der extrazellulären Matrix lediglich eine Funktion als "Leim" oder als gewebeinterner Wasserspeicher zu. Heutige Erkenntnisse zeigen, dass die EZM eine der Grundlagen für das Leben der Zellen überhaupt ist. Ohne sie hätten wir zwar auch Millionen Körperzellen, jedoch ohne Form und Funktion. Die Matrix ermöglicht den Zellen die Orientierung im Raum, bildet "Straßen", die der Zellwanderung dienen, beeinflusst die Kommunikation der Zellen untereinander und regelt manchmal auch die Leistung einzelner Zellen. Sie ist außerdem ein universelles Transportmittel für Nährstoffe sowie Schlacken und Endprodukte aus dem Zellstoffwechsel.